Landmarks in Music Since 1950

Hans Werner Henze: Tristan
Stephen Downes
Hardcover, 142 Seiten
Verlag: Ashgate Publishing Limited, Farnham (Surrey)
Erschienen: 2011

Sprache Englisch

ISBN-10 0754666557
ISBN-13 978-0754666554

 

 

 

Beschreibung

 

„Tristan“, Henzes großformatiges Konzert für Klavier, Orchester und Tonbänder von 1973, lotet dessen kreative Beziehung zu Richard Wagner aus. Es ist sein ausdrucksvoller Beitrag zu einer Tradition des 20. Jahrhunderts, die sich mit dem „Tristan“-Stoff beschäftigt, so wie die Stücke von Berg und Messiaen. „Tristan“ kann man sowohl als Klavierkonzert als auch als sinfonisches Gedicht verstehen, und es ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie ein einziges Stück die Stile, Ausdrucksmittel, Genres und die Ästhetik der bedeutenden, oftmals in Konflikt stehenden Trendeds der europäischen Kultur hinterfragen kann. Stephen Downes bringt in seinem Buch Henzes „Tristan“ in einen größeren Zusammenhang und in den Kontext von Henzes eigenem Schaffen. Er vergleicht Henzes eigene Beschreibung der Entstehung des Stücks mit Tonreihen und Skizzen, Particelli und Anmerkungen sowie einer Partitur mit Korrekturen und Anmerkungen des Dirigenten. Diese Formanalyse thematisiert Fragen des Genres, von Harmonie und Melodie, Tempi, Einheit und Intertextualität und verortet das Werk formalästhetisch zwischen Romantik, Moderne und „Postmoderne“. Das Buch schließt mit der Untersuchung jüngerer Werke Henzes nach Stilmitteln aus dem „Tristan“, und es enthält eine Begleit-CD mit der „Tristan“-Aufnahme der DG von 1975, mit Homero Francesch am Klavier und Hans Werner Henze am Pult.