Dr. Michael Kerstan, Dipl.Päd.

Vorstand, Stiftungsrat

langjähriger Assistent von Hans Werner Henze. Nach der Promotion im Fach Empirische Kulturwissenschaften war Kerstan künstlerischer Leiter des Jugendmusikfests Deutschlandsberg, der Jungen Kultur in Hallein und der KulturRegion Stuttgart; als Regisseur inszenierte er u.a. die italienische Erstaufführung von Henzes „Phaedra“ beim Maggio Musicale Fiorentino; Mitglied des El Cimarron-Ensembles, mit dem er verschiedene Uraufführungen in Szene gesetzt hat. Er publizierte u.a. einen Sammelband über Hans Werner Henze (Komponist der Gegenwart, Berlin 2006).

Prof. Dr. Reinhold Kreile

Stiftungsrat

Rechtsanwalt (von Hans Werner Henze seit 1963), war Vorstand und Generaldirektor der GEMA, Justitiar der VG Wort, Mitglied des Kuratoriums der Ernst von Siemens-Stiftung, Mitglied des Stiftungsrats der Richard Wagner-Stiftung, Bayreuth und des Vorstands der Richard Strauss-Gesellschaft, München sowie Bundestagsabgeordneter der CSU. Er ist Professor an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film, und war Präsident der internationalen Vereinigungen der Verwertungsgesellschaften CISAC und BIEM, Paris, sowie Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht.

Prof. Dr. Peter Ruzicka

Vorsitzender des Stiftungsrats

Komponist (u.a. Opern: „Celan“ UA 2001 Dresden, „Hölderin“ UA 2008  Berlin), Dirigent, Intendant und promovierter Jurist, Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Freien Akademie der Künste Hamburg. Nacheinander Intendant des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin, der Staatsoper Hamburg und der Hamburger Philharmoniker, seit 1996 als Nachfolger Hans Werner Henzes künstlerischer Leiter der Münchener Biennale und von 2001 bis 2006 Intendant der Salzburger Festspiele.

Prof. Dr. Antje Tumat

Stiftungsrätin

Antje Tumat, Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Paderborn/Musikhochschule Detmold. Promotion über Hans Werner Henzes Prinz von Homburg (ausgezeichnet mit dem Ruprecht-Karls-Preis der Universität Heidelberg und dem Walter-Witzenmann-Preis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften), Habilitation zu Musik und Sprache in Schauspielmusiken des 19. Jahrhunderts, Professurvertretungen an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und der Universität Greifswald. 2017 Ruf nach Greifswald und nach Detmold/Paderborn. Veröffentlichungen zur Frühen Neuzeit und zur Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts, insbesondere zu Hans Werner Henze. Weitere Forschungsschwerpunkte: Musik und Theater, Heidelberger Romantik, Genderforschung, Musik für Radio und Film.

 

Johannes Debus

Stiftungsrat

Dirigent, Debüt 1999 an der Frankfurter Oper mit Henzes „Boulevard Solitude“. Von 2001 – 2008 Kapellmeister in Frankfurt, Gastengagements u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der English National Opera London, Bayerische Staatsoper München, Staatsoper Unter den Linden Berlin, Lincoln Center New York, Ensemble Modern, Festivals in Schwetzingen (UA Sciarrinos „MacBeth“) und Spoleto (szenische UA von Henzes „Gogo No Eiko“), seit 2009 Musikdirektor der Canadian Opera Company in Toronto.

 


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