Verbotene Bücher, vom eigenen Vater angezeigt: Hans Werner Henze weiß früh, was falsche Autorität bedeutet. In „Voices“ macht er daraus Musik als Widerstand – wild, unbequem und voller Stimmen aus aller Welt.
Ingeborg Bachmann, die Lyrikerin, und Hans Werner Henze, den Komponisten, verband mehr als eine Künstlerfreundschaft. Doch worauf ihre Beziehung gründete, war von Anfang an in ein geheimnisvolles Dämmerlicht gehüllt.
Der aus Gütersloh stammende, von 1953 an in Italien heimische Komponist prägte die Musik seiner Zeit wie nur wenige andere. Philipp Quiring beschäftigt sich mit der Persönlichkeit Hans Werner Henzes in all ihren Widersprüchen.
Hans Werner Henze war einer der bedeutendsten Komponisten Deutschlands: politisch links, intellektuell vernetzt, wohlhabend und stark angefeindet. Eine Spurensuche zu seinem 100. Geburtstag am 1. Juli.
wocomoMUSIC veröffentlicht den Dokumentarteil der 2002 erschienenen DVD "Memoirs of an Outsider" auf Youtube. Das Komponisten-Portrait wurde produziert von Dennis Marks für RM Associates in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk. Die Original-Veröffentlichung auf DVD enthielt zusätzlich einen LIVE-Mitschnitt des "Requiems", eingespielt vom Ensemble Modern unter der Leitung von Ingo Metzmacher.
Hans Werner Henze: "Ich höre nicht oft meine früheren Sachen an. Aber, da kommt dann so ein Moment, wo man sich fragt: Habe ich das wirklich gemacht? Bin ich so toll -gewesen?"
Im Zuge der Ruhrtriennale 2010 wurde die Oper „Gisela“ von Hans Werner Henze in einer spektakulären Inszenierung in der Maschinenhalle Zeche Zweckel in Gladbeck uraufgeführt.
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